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    Veranstaltungsberichte

    Auf dieser Seite stehen ungeschnittenen Veranstaltungsberichte der letzten Hockeyturniere, an denen die Hockeygruppe teilgenommen hat.

    Deutsche Hochschulmeisterschaften

    Sonstige Spaßtuniere
    Deutschen Hochschulmeisterschaft '94 im Feldhockey in Freiburg

    Die DHM'94 war im großen und ganzen ein Erfolg, dennoch hier ein paar Worte der Kritik. Aufgrund der großen Entfernung und der ungünstigen Mittelvergabe für Fahrtkosten waren unsere Mannschaften gezwungen getrennt anzureisen. Ich fuhr mit dem Zug. Interessant vielleicht das sich die Fahrzeit mit dem Interregio gegenüber dem ICE verdoppelte (nämlich bei der Hinfahrt 8 Stunden (Interregio, Nahverkehrzug), Rückfahrt 4 Stunden (EC, ICE)).

    In Freiburg verpaßte unserer Betreuer den Bahnsteig unseres Zuges, was uns veranlaßte vom Bahnhof zu den Sportstätten mit Hilfe von 2 Taxen zu gelangen. Am Abend fehlte eine bessere Beschreibung, wo man sich in Freiburg am wohlsten fühlt. Die Zeltmöglichkeiten waren sehr gut.

    Am Mittwoch war der erste Spieltag. Aufgrund einer sehr starken Vorgruppe (Köln, Berlin, Karlsruhe) und der tatsache, daß unser Torwart wegen einer Verletzung in Hannover geblieben ist, verloren wir alle drei Spiele knapp mit 0:1,0:1,0:3. Die Feier am Abend wurde mit einer Sportlerparty zusammen gelegt. Worüber kein einziger Hockeyspieler glücklich war, denn sie war viel zu voll, zu teuer und zu früh zu ende.

    Letzter Tag spielten wir um den viertletzen Platz gegen Darmstadt (2:1 gewonnen) und schließlich gegen Braunschweig (3:1 gewonnen). Hiobsbotschaft von Seiten der Organisatoren war eine zusätzliche Geldforderung für Frühstück (6.- DM pro Mann und Frühstück) und Fete (3.-DM pro Mann). So mußte ich einen Geldbetrag von 165.- DM auftreiben und vorlegen. Letztendlich bekam das Turnier einen Nachgeschmack von Abzockerei. Was mir auch innerhalb der Mannschaft bestätigt wurde. Alles in allem funktionierte das Turnier jedoch reibungslos, so daß man sagen kann, Freiburg'94 lohnte sich.

    Obmann Ralph Anthes


    DHM Hallenhockey 1995 in Köln

    Zuerst ein Gesamtergebnis über diese Veranstaltung. Generell war das Turnier ein Erfolg. Die Veranstalter haben sich alle Mühe gegeben, was sich in einem glatten Turnierablauf widerspiegelte.

    Gespielt wurde über vier (!) Hallen gleichzeitig, wobei 33 Herrenmannschaften und 16 Damenmannschaften mitspielten. Übernachtung war kostenlos in der Halle möglich. Jedoch war diese Halle sehr beengt und ohne Duschen. Auch die Tatsache, daß wir um 6 Uhr 30 geweckt würden, ließ einige ein Zimmer im Bundesleistungszentrum für 25 DM mieten. Die zweite Nacht verbrachten dann aber die meisten in der Halle.

    Nach der Gruppenaufteilung am 5.Januar stellte sich heraus, daß wir in einer Vierer-Gruppe mit Regensburg, Leipzig und Frankfurt spielen. Das erste Spiel gegen Regenburg ging traditionsbewußt mit 5:1 verloren, das zweite Spiel gegen Leipzig, welches übrigens um 9 Uhr morgens stattfand, ging aufgrund unserer Müdigkeit und der Überlegenheit des Gegner ebenfalls ziemlich glatt verloren (7:0). Unser letztes Gruppenspiel gegen Frankfurt war zwar unser bestes Spiel in der Vorrunde, haben wir aber auch verloren (5:3). Nun gut, wir spielten also mal wieder um hintere Plätze, was nicht schlimm war, da die Mannschaftsstimmung allgemein gut war.

    Abends spielte wir gegen Braunschweig und haben tatsächlich gewonnen mit 5:2 Toren. Jetzt war es klar, daß wir am nächsten Tag tatsächlich wieder das erste Spiel um 9 Uhr bestreiten durften.

    Abends die Hockey-Party im Clubhaus von Rot-Weiß Köln war ein voller Erfolg und dadurch begann der Spielbetrieb in unserer Halle erste um 10 Uhr 30. Unsere Gegner Passau war zwar in der Halle erklärte sich aber als geschlagen, also noch ein 5:0 Sieg. Diese Ergebnisse brachten uns ein tollen 25 Platz.

    Insgesamt eine gelungene Veranstaltung !

    Obmann Ralph Anthes 


    DHM Hallenhockey in Darmstadt (3. Januar 1996 bis 5. Januar 1996)

    Leider gab es einen Tag vor der DHM die schlechte Meldung, daß nur noch 3 Damen mitfahren konnten, beziehungsweise wollten. Der gesamte Kader der letzten und vorletzten DHM war auf einmal krank, oder im Urlaub, oder hatte keine Lust. Hier müssen demnächst klare Worte fallen, oder wir melden keine Damenmannschaft mehr (Was ich als sehr schade empfinden würde.).

    Wir haben jedenfalls keine Damenmannschaft stellen können und müssen mal sehen, was denn der ADH jetzt noch dazu sagt.

    Viel besser ging das da bei uns Herren. Insgesamt 11 Spieler brachten wir auf die Reise. Die auch durch unsere selbstgemachten Trickots ('Stick Pirats' -Totenkopf- 'Uni Hannover', Farbe Schwarz) als Mannschaft geschlossen auftrat. Und so starteten wir am 2.Januar morgens um 8 Uhr nach Darmstadt. Die Hin- und Rückfahrt verliefen trotz Kälte und Winterwetter problemlos.

    Um 13 Uhr 30 war die Auslosung und das Los brachte uns in eine Vierergruppe mit den Mannschaften Berlin, Regensburg und DSHS Köln II. Der zweite Platz war Pflicht für das Achtelfinale.

    Um 18 Uhr 30 spielten wir unser Auftaktspiel gegen Regensburg mit einem verdienten 1:1 Endergebnis. Danach ging es in die Stadt.

    Am Donnerstag ging es um 9 Uhr 30 gegen Berlin. Klare Sache, Ergebnis 7:4 für Berlin. Trotzdem hatten wir ein recht starke Mannschaft zu bieten. Jetzt mußten wir gegen Köln gewinnen. Doch leiden rechte es nur zu einem 2:2. Zwar waren wir überlegen, konnten das Ergebnis jedoch bis zum Schluß nicht zu unseren Gunsten entscheiden. Der 3.Platz in dieser Gruppe war unser.

    Und so spielten wir jetzt im Entscheidungsspiel gegen Kaiserslautern um den 21. Platz. Das Spiel war am Freitag, um 11 Uhr 30 und ging mit 2:1 nach Hannover. Wobei wir eigentlich 10:0 gewinnen hätten müssen.

    Alles in allem eine gelungen Mannschaftsleistung, wo mit ein bißchen mehr Glück durchaus ein Platz unter den ersten 10 herausspringen hatte können. Trotzdem das beste Ergebnis seit drei Jahren.

    Organisatorisch war diese Veranstaltung gut gelungen. Alle Informationen über Spielstände, Spiele wurden sehr zentral und deutlich verkündet.

    Auch das es eine gesonderte Schlafhalle gab, war eine gute Idee, so hatte man immer einen Anlaufpunkt für seine Klamotten.

    Die Hockey-Party´s sind immer legendär, so auch die am Donnerstag abend. Viel Stimmung und noch mehr Drogenkonsum (Ist ja nichts neues).

    Abfahrt nach Hannover war um 14 Uhr 30. Busabgabe ging glatt an die Fußballern.

    Eine gelungen Veranstaltung die uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.

    Ralph Anthes (Obmann Hannover-Herren) 


    Vorrunde DHM-Feldhockey der Herren am 22.5. in Berlin

    Die "Stick Pirates" hatten sich viel vorgenommen: einen Qualifikationsplatz für die Endrunde der DHM in Frankfurt. Das Team war sorgfältig zusammengestellt, die Spieler topmotiviert. Hatte man doch in einem Vorbereitungsspiel gegen den Hannoveraner Oberligisten HCH ein ausgezeichnetes Hockey präsentiert und mit Pech knapp 2:1 verloren.

    Der Weg nach Berlin

    So machte sich die Elf früh am Tage auf den Weg nach Berlin. Einige Staus mußten gemeistert werden, auch der "Pipi-Pirate" mußte wieder andauernd.

    In Berlin

    Vor Ort angekommen steckte den Piraten die Müdigkeit noch in den Knochen, sie sind nämlich keine Frühaufsteher. Träge lautete der Schlachtruf den Göttingern entgegen: "Klar zum entern!". Zu träge, denn schon hatte man den Stick Pirates eine volle Breitseite beigebracht. Das Göttinger Schiff wurde immer wieder um Haaresbreite verfehlt, da wurden die Pirates ein zweites Mal vor den Bug getroffen. Das sägte bitter an der Moral, zumal man vor der nächsten Begegnung, den übermächtigen Hamburgern, gehörigen Respekt hatte.

    Die erste Halbzeit verlief noch glimpflich, doch in der zweiten wars zuviel vom Fast Food, die Hansestädter landeten 9:1 Treffer.

    Aus und vorbei schien es mit der Ära der Stick Pirates, bis der Käpt`n eine Kiste Rum an Deck holte und aus Stevensons "Schatzinsel" vorlas. Als nächstes wird eine Südseeinsel mit Exotischen Früchten und Frauen angesteuert und das Schiff repariert, damit im Winter wieder die Segel gesetzt werden können und der ganzen Hockeynation das Fürchten gelehrt werden kann, bei der nächsten Hallen-DHM, wenn es wieder heißt:"Klar zum entern" und "All you can eat (and drink)".

    Logbuch der Stick Pirates, 10.6.95, Old Long John Jo, 1.Maat
     
    Hamburg
    Hannover
    Göttingen
    Punkte
    Tore
    Hamburg
    9 - 1
    1 - 0
    4
    10 - 1
    Hannover
    1 - 9
    0 - 2
    - 4
    1 -11
    Göttingen
    0 - 1
    2 - 0
    0
    2 - 1


    Feldhockey DHM in Frankfurt/Main am 27./28. Juni 1996

    Zu der DHM sind wir nur mit der Damenmannschaft gefahren, da die Herren die Qualifikation nicht geschafft hatten. Leider mußten wir unterbesetzt ( mit 4 Spielerinnen ) anreisen, da 3 Spielerinnen kurzfristig abgesagt hatten. Da aber die Göttingerinnen nur zu zweit waren, haben wir uns gegenseitig unterstützt. Dies hatte allerdings den Nachteil, daß wir keine Torfrau und keine Auswechselspieler hatten. Dementsprechend haben wir von 4 Spielen nur eins gewonnen. Allerdings ist es uns in jedem Spiel gelungen mindestens das Ehrentor zu schießen. Die Gruppenspiele der Damen fanden auf Naturrasen statt, die der Herren auf Kunstrasen. Für die Plazierungsspiele am zweiten Tag durften die Damen dann auch auf Kunstrasen und die Gruppenletzten der Herren mußten auf Naturrasen spielen. Sehr unangenehm fanden wir, daß wir zwischen unserem zweiten und dritten Gruppenspiel ca. 6 Stunden Pause hatten. Außerdem hatten wir das letzte Spiel am ersten Tag und gleich das erste Spiel am zweiten Tag. Die Turnierparty am Abend fanden wir sehr gelungen. Der DJ kannte sich offensichtlich damit aus, was für Musik auf Hockeyparties beliebt ist. So ging die Party feucht fröhlich bis in die Morgenstunden. Das Frühstück am nächsten Morgen hingegen fanden wir weniger gut, da für jeden eine bestimmte Menge vorgeschrieben war. Außerdem waren die Brötchen sehr trocken. Weißwürstchen als Alternative zu den Brötchen war auch nicht jedermanns Geschmack. Als Fazit läßt sich sagen: Obwohl wir nicht so erfolgreich waren, hatten wir viel Spaß.

    Marion 


    Bericht über die Vorrunde zur Deutschen Hochschulmeisterschaft im Feldhockey (Herren) am 14. Mai 1997

    Diesmal fand die Vorrunde in Hamburg statt, d.h. eigentlich nicht in Hamburg, sondern in Reinbek beim TTK Sachsenwald. Da die Auslosung um 9 Uhr 30 stattfinden sollte war der Abreisetermin um 7 Uhr 30. Was wohl für unseren Johannes ein wenig zu früh war. Durch diese wartebedingte Pause kamen wir erst um 10 Uhr mit 8 Leuten in Hamburg an. Glücklicherweise tauschte die Berliner Mannschaft mit uns das erste Spiel.

    Und somit war es klar. Wir hatten tatsächlich 4 Spiele a 2 mal 20 Minuten hintereinander. Die anderen Schlachtschiffe hießen Hamburg, Göttingen, Berlin und Braunschweig. Und als die erste Auseinandersetzung begann waren die Stick-Pirats komplett. Es wurde zu einer echten Wasserschlacht auf einem sehr schmierigen Rasenplatz und so ging das Spiel auch mit 5 zu 1 Toren verloren. In unserem Piratsherz wußten wir aber alle, daß die wichtigen Gegner Göttingen und Braunschweig heißen würden. So ging es bereits im nächsten Spiel gegen Göttingen um die Schatzkarte. Diesmal bei schönen Wetter hielten wir unser Tor wie durch ein Wunder sauber und brachten unsererseits den Ball 3 mal in Göttinger Tor unter. Die Kür war geschafft und so folgte im Anschluß die Pflicht, welche sich prompt in einer Niederlage gegen Berlin (5:2 Tore) bemerkbar machte. Das letzte Spiel gegen Braunschweig war ein richtiger Thriller. Nach einer 2 zu 0 Rücklage nach 20 Minuten Spielzeit kam die große Aufholjagt und so gewannen wir auch dieses Spiel mit 3:2 Toren. Bleibt als Resümee: "Wir sehen uns in München zur DHM!!!".

    Durch den Ausfall von Cottbus spielte jede Mannschaft gegen jede. Die Mannschaft, welche spielfrei war mußte die Schiedsrichter stellen, was auch teilweise mit Zeitverzögerung gut funktionierte. Die Organisation war gut, zu Bemängeln könnte man höchstens den Turnierbetrag von 50.-DM (Zahlt man doch schon 500.-DM an den ADH als Startgeld für die DHM!) und die Tatsache, daß nach dem letzten Spiel und Duschen keiner der Verantwortlichen mehr da war, so daß noch zu klärende Punkte unbeantwortet blieben (Die Teilnehmerliste mußte noch abgegeben werden).

    Ralph Anthes


    DHM'97 Feldhockey in München vom 25. bis 26. Juni 1997

    Die DHM fand diesmal in München statt. Nachdem wir nach der Vorrunde qualifiziert hatten, mußten wir feststellen, daß dieser Termin kurz für einem wichtigen Spieltag unserer Pirates von Hannover 78 war. Deshalb hatten wir diesmal Schwierigkeiten den Kader doch noch voll zu bekommen. Dank der Bemühungen von Johannes standen letztendlich 11 Pirates auf dem Platz in München. Jedoch leider ohne Torwart, was sich noch als großes Problem herausstellen sollte.

    Von diesen 11 reisten also auf der Hinfahrt acht an und auf der Rückfahrt neun mit dem "Sportreferatbus" ab. Der Rest für mit dem Zug, was auch kein Problem war.

    Zuerst zu dem sportlichen Teil dieser Veranstaltung. Als wenn es selbstverständlich wäre hatten wir natürlich das erste Spiel am Mittwoch gegen Würzburg. Dieses Spiel begannen wir mit 10 Mannen und ohne Torwart. Mit etwas Glück und gutem Spiel hätten wir dieses Match fast gewonnen, wenn nicht in der letzten Sekunde das Ausgleichstor zum drei zu drei Endstand gefallen wäre. Ab diesem Spiel hatten wir uns immer einen mehr oder minder guten Torwart von anderen Mannschaften ausgeliehen. Schließlich macht es auch der anderen Mannschaft mehr Spaß gegen einen Torwart zu spielen.

    Das zweite Spiel gegen Berlin ging dann erwartungsgemäß mit sechs zu eins Toren an den übrigens späteren ermittelten Deutschen Meister. Im letzten Gruppenspiel gegen Stuttgart ging es jetzt um die Qualifikation für das Viertelfinale. Ein hoher Sieg mußte her, damit bei gleichem Punktstand mit Würzburg das Torverhältnis entscheiden würde. Und so fegten wir auch die Stuttgarter mit sechs zu null Toren vom Platz. Das Viertelfinale war erreicht, da anschließend Würzburg gegen Berlin deutlich verlor.

    Um 11 Uhr 30 am Donnerstag startete das Spiel gegen Köln. Jeder hatte wohl mit einem klaren Sieg von Köln gerechnet, aber unsere Ober- und Verbandsliga-Truppe hielt dagegen. Und so führten wir zur Halbzeit durch geschicktes Konterspiel mit drei zu eins Toren. In der zweiten Halbzeit viel dann noch zwar ein Tor für Köln, aber der Sieg war unser.

    Doch dann kam der große Protest von Köln. Ach ja, wir hatten ja den Münchner Torwart im Kasten und dieser Torwart hatte doch tatsächlich auch zwei (!) Bälle gehalten. Sofort nach der Niederlage starteten die Kölner Juristenstudenten zum Schiedsgericht. Hannover hat auf gröbste den Wettbewerb verzerrt. Wie immer in einem solchen Fall, entschied Hillmann für die protestierende Mannschaft. Wir hatten also doch noch verloren. Köln verlor dann im Halbfinale gegen Hamburg im Siebenmeterschießen. Da Bochum nicht mehr angetreten war, waren sie doch glorreiche Dritte geworden. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, daß sie ab dem Viertelfinale nicht ein einziges Spiel gewonnen hatten.

    Kommen wir zu den organisatorischen Mängeln dieser DHM. Insgesamt gibt es ein großes Minus für die Organisation. Das einzige, was gut funktionierte war der Shuttlebus zwischen dem MHC und dem Vereinsgelände des RW München. Ansonsten fehlte es an fast allem, so daß auch der Tunierbeitrag von 150.- DM eher ein Witz war. Es fehlte an Müllbeuteln auf dem Gelände. Für die Herren war exakt ein Waschbecken auf der Toilette vorhanden. Ein Frühstück wurde nicht gestellt. Die Gastronomie strahlte durch Unfreundlichkeit. Das war aber nicht das Hauptproblem. Den negativsten Eindruck machte die schlechte Informationsweitergabe und Leitung der Mannschaften. Alles, was die Mannschaft zur Information hatte, war ein Spielplan, der eher einer kleinen Mathematikaufgabe ähnelte. In diesem Spielplan wurden die ersten Ergebnisse noch eingetragen, danach bestand Funkstille. Keine Ansage, wer wo spielt, nichts. Auf unserem Platz wurde auch nicht angekündigt, wann und wo die Obleuteversammlung stattfand. Dadurch wurde diese leider von unserer Mannschaft verpaßt.

    Wir wußten auch erst am Donnerstag, wer unserer Viertelfinalgegner sein sollte. Und die Spiele danach wurden auch nicht mehr angekündigt. Es stellte sich heraus, daß wir gegen München spielen sollten. Wann und wo wußte keiner. Der Spielplan war sowieso schon völlig aus den Fugen. Unsere Lösung war dann der Wurf mit der Münze. Leider hatten wir Adler gesagt und Kopf fiel. So sind wir jetzt siebter oder achter, genau wissen tut das keiner! Aber vielleicht steht es ja in der nächsten Ausgabe der Hockeyzeitung.

    Lustig war es aber trotzdem, da wir ersten die Stickpirates sind und zweitens fast den dritten oder zweiten Platz geholt hätten, wenn da nicht diese Juristenmannschaft aus Köln gewesen wäre. Aber wer nicht verlieren kann, der muß halt....

    Ralph Anthes



    DHM'98 Hallenhockey in Heidelberg (28. bis 30. Dezember 1997)

    Am 28. Dezember um 815 Uhr ging es diesmal auf eine neue Ausgabe der Hallen-DHM. Seit langer Zeit zum ersten Mal in einer anderen Stadt, als Darmstadt oder Köln. Dadurch waren die Erwartungen eher gemischt. Aber um es vorweg zu nehmen, die Veranstaltung war tadellos organisiert und auch die örtliche Hallensituation war hervorragend. Von diesem Aspekt kann man sich nur wünschen, daß noch viele weitere DHM in Heidelberg stattfinden werden.

    Nun aber ein paar Worte zu unserer spielerischen Leistung. Mit einem Kader von 11 Spielern waren wir gut ausgestattet. Durch die guten Leistungen der letzten DHMs waren wir bei der Auslosung zum ersten Mal gesetzt, was keinen richtig starken Gruppengegner bedeutete. Und so gewannen wir auch alle Gruppenspiele gegen Münster (5 zu 3 Tore), Trier (5 zu 2 Tore) und Saarbrücken (5 zu 2 Tore). Somit waren wir nach der Vorrunde klarer Gruppenerster und standen im Achtelfinale. Der Gegner in dieser Partie hieß mal wieder Hamburg. Was einer Neuauflage des letztem Jahres gleichkam. Und auch in diesem Jahr waren wir, trotz eines spannenden und knappen Spiels, leider nicht der Sieger. Endergebnis 7 zu 5 Tore für Hamburg.

    Ab jetzt ging es also nur noch um Plazierungsspiele, was einen klaren Anstieg des Bierkonsums zur Folge hatte. Das erste Plazierungsspiel gegen Aachen ging somit auch glatt verloren, somit hieß unser nächster Gegner wieder mal Münster. Dieses Spiel war jedoch von besonderer Bedeutung. Der Gewinner dieses Spiels konnte am nächsten Morgen gute zwei Stunden länger schlafen. Somit wurde dieses Spiel voller Ehrgeiz gespielt, mit einem glücklicheren Ende für uns. Denn nach spannenden 25 Minuten Spielzeit, in denen wir konstant einem Rückstand hinterher spielten, konnten wir in der letzten Sekunde (!) noch eine Strafecke erzielen. Diese wurde dann auch in ein Tor umgesetzt (Endstand 6 zu 5 Tore) und somit konnten wir länger schlafen. Das letzte Spiel lief dann am nächsten Tag auch unter dem Motto: “Gut das wir gleich nach Hause fahren...!“ und ging mit 6 zu 2 Toren gegen Darmstadt verloren. Dadurch war unsere Endplazierung der 14. Platz mit dem man auch insgesamt zufrieden sein kann, wenn man berücksichtigt, daß wir dieses Jahr nicht mehr so viele zweite Bundesligaspieler dabei hatten, wie die letzten DHMs davor.

    Zum Organisatorischen gibt noch zu sagen, daß die Veranstaltung insgesamt sehr gelungen war. Man hatte jederzeit eine Ansprechstelle. Spieltermine und Ergebnisse wurden schnell und gut verständlich ausgehängt. Sogar der Spielplan wurde relativ exakt eingehalten, was normalerweise besonders schwierig bei solch großen Veranstaltungen ist. Zu den Partys kann man noch anbringen, daß sie beide sehr gut waren. Preise und Standorte waren akzeptabel. Lediglich am zweiten Abend war die Stimmung doch etwas gedrungener. Das lag an mehreren Gründen, einerseits die etwas magereren Lichtverhältnisse und andererseits die sehr extrem gute Party am Vorabend. Dennoch hat man auch hier keinen Grund zum kritisieren. Eine sehr gelungene Veranstaltung und guter Einstand für den neuen Kopf in Sachen Hockey beim ADH.

    Ralph Anthes



    Bericht über das Nikolaus - Hallenhockeyturnier in Mainz am 2./3.12.1995

    Mit sechs Leuten sind wir zu dem Turnier gefahren. Leider hatten noch einige SpielerInnen kurzfristig abgesagt, so daß wir nur mit Minimalbesetzung antreten konnten. Obwohl es sich eigentlich um kein Mixedturnier handelte, hatten wir uns als Mixedmannschaft angemeldet, was weder die Veranstalter, noch uns besonders störte. Abgesehen davon, daß wir den Herrenteams zugeordnet wurden, wodurch wir logischerweise benachteiligt waren (da wir auch keinen eigenen Torwart hatten und darauf angewiesen waren, uns einen auszuleihen), was sich auch in den Ergebnissen ausdrückte. Nach den letzten Spielen am Samstag wurde gegen 20.30 h das Buffet eröffnet, für daß wir pro Kopf 15,- DM bezahlen mußten. Anschließend begann die Turnierfete mit Disco. Bei relativ großer musikalischer Vielfalt durfte natürlich Udo Jürgens nicht fehlen, der sich bei Hockeypartys großer Beliebtheit und auch einer gewissen Tradition erfreut. Die Spiele am nächsten Morgen begannen nicht, wie im ursprünglichen Spielplan angekündigt um 9.00 h, sondern wurden um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Dies gab uns immerhin die Gelegenheit, bis 9.30 h zu schlafen ( wie bei den meisten Turnieren waren wir wieder eine der ersten Mannschaften, die am Sonntag Morgen spielen mußten ), was nach der Party auch dringend nötig war. Als Fazit läßt sich sagen: Wir hatten zwar nicht viel Erfolg, dafür aber viel Spaß!

    Marion



    Bericht über das Hallenhockeyturnier in Göttingen am 2. / 3. März 1996

    Wie schon in den letzten Jahren hatten wir auch diesmal wieder eine Herren und eine Mixedmannschaft gemeldet. Durch kurzfristige Absagen war die Herrenmannschaft leider nicht vollständig, da nur drei Herren mitfuhren. Außerdem waren wir noch fünf Damen. Um den Turnierplan nicht noch mehr durcheinander zu bringen, hatten wir uns entschlossen, die Herrenspiele als Mixedmannschaft zu spielen. Von der Organisation her lief einiges durcheinander. So konnte zum Beispiel das erste Spiel, welches wir bestreiten sollten, erst mit halbstündiger Verspätung beginnen, da die Organisatoren nicht rechtzeitig kamen. Auch unser Gegner war noch nicht da, so daß wir dann schließlich gegen eine Mannschaft aus Göttingen spielen mußten. Abgesehen von diesen kleinen Pannen hatten wir aber sehr viel Spaß, auch wenn wir nicht so erfolgreich waren. Über die Ergebnisse kann ich im Einzelnen nichts berichten, da sie für uns auch nicht so wichtig waren. Wichtig war aber für uns, daß wir kein Spiel zu Null verloren haben. Davon abgesehen haben wir mindestens ein Spiel gewonnen und eins unentschieden gespielt. Am Abend gab es wie immer die Turnierfete, die diesmal allerdings nicht so gut war, wie die anderen Jahre. Dies lag vermutlich daran, daß die Organisatoren auf einen anderen Raum ausweichen mußten, der ein wenig zu groß war, so daß die Atmosphäre nicht so gut war. Auch der DJ ließ zu wünschen übrig. Er hatte anscheinend einige Probleme mit seiner Anlage, da des öfteren Pausen entstanden. Auch war die Musik nicht jedermanns Geschmack.

    Marion

Letztes Update dieser Seite Last Update:Tue 27.Jun 2006 14:18